Wissenswertes beim Kaufvertrag für Eigentumswohnungen

Es ist einiges mehr zu beachten als die meisten wissen.

Teilungserklärung:
Käufer einer Eigentumswohnung benötigen eine Teilungserklärung. Die Teilungserklärung wird von einem Notar erstellt und von ihm beim Grundbuchamt eingetragen.

Sondereigentum:
dabei handelt es sich um die Besitzanteile an Keller, Dachboden, Balkon, Garage etc.

Das Gemeinschaftseigentum:
definiert alle gemeinsamen Besitzanteile der Eigentümergemeinschaft (Treppen, Fahrstuhl, Außenwände, Fahrradschuppen etc.).

Sondernutzungsrechte:
erlauben ein privilegiertes Nutzungsrecht am Gemeinschaftseigentum. Dazu können Parkplätze, Rasenflächen oder Abstellplätze gehören.

Gemeinschaftsordnung:
Hier wird geregelt, wie das Sondereigentum genutzt werden darf. Dazu kommt eine Gebührenaufteilung für Wasser, Strom und andere Gebühren. Außerdem gehört dazu die Regelung der Rechte und Pflichten, die sich in der Eigentümerversammlung ergeben.

Eigentümerversammlung:
Hier werden alle Entscheidungen getroffen, die das Gemeinschaftseigentum betreffen.

Miteigentumsanteil:
Über den Miteigentumsanteil definiert sich auch die Höhe der Abgaben, die der Besitzer einer Eigentumswohnung für Instandhaltungsrücklagen oder akute Investitionen für Renovierungen am Gemeinschaftseigentum bezahlen muss.

Tipp 1:
Lassen Sie sich die Höhe der Instandsetzungsrücklagen vor dem Kauf schriftlich nachweisen. Verlangen Sie eine Schätzung der zukünftigen Rücklagen.

Tipp 2:
Bitten Sie um Leseerlaubnis der Protokolle aus der Eigentümerversammlung. Falls Ihnen die Beschlüsse nicht gefallen (zum Beispiel geplanter Einbau von Fahrstühlen etc.), können Sie noch rechtzeitig vom Kauf zurücktreten.

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