Hydraulischer Abgleich spart Energie


Hydraulischer Abgleich bald Pflicht!


Hydraulischer Abgleich bald Pflicht!

Liebe immomaxx Leserinnen und Leser,

ein hydraulischer Abgleich ist nicht günstig, aber er spart deutlich Energie. Nun wird er bald gesetzliche Pflicht für Vermieter. Wie genau das Ihnen nützt und welche Kosten es aufwirft, lesen Sie heute und beim nächsten Mal.

Die Energiekosten explodieren, Gas wird knapp – darum verpflichtet die Bundesregierung Vermieter künftig zum hydraulischen Abgleich.

• Wen betrifft es? Alle Eigentümer von Gebäuden mit zentraler Wärmeversorgung
• Ab wann gilt die Pflicht? Ab dem Jahreswechsel 2023/24

Was bewirkt der hydraulische Abgleich?
Tatsächlich profitieren Sie und Ihre Mieter vom hydraulischen Abgleich. Denn er hat gleich mehrere Vorteile:

• Er spart bis zu 15 % Energie
• Die Etagen/Räume/Heizkörper werden gleichmäßig warm
• Störende Heizungsgeräusche verschwinden

Die Ursache der Probleme, welche der hydraulische Abgleich behebt, ist das fehlende Zusammenspiel der Pumpleistung, der richtigen Menge des Heizwassers und der Thermostatventile. Das bedeutet, die Heizkörper erhalten unterschiedlich viel Wasser, deshalb verteilt sich auch die Wärme unregelmäßig und die Heizenergie läuft ins Leere.

Der hydraulische Abgleich justiert die Pumpenleistung und den Durchlauf der Ventile neu. So werden wieder alle Räume gleichmäßig mit Wärme versorgt. Dadurch sparen Sie Energie und senken den CO2-Ausstoß. Das Bundesumweltministerium errechnete, dass sich etwa bei einem Mehrfamilienhaus mit 440 m² Wohnfläche und 6 Einheiten durch den hydraulischen Abgleich rund 6 % Energie einsparen lassen. Die Kosten sparen zwar in erster Linie Ihre Mieter, doch am Ende profitieren auch Sie, wenn die Heizkostennachzahlung niemanden überfordert und Sie ggf. sogar die Miete erhöhen können!

Nur mit voreinstellbaren Thermostatventilen.
Der hydraulische Abgleich ist nur möglich, wenn Ihr Heizungssystem über voreinstellbare Thermostatventile verfügt. Die Thermostate der letzten 10 bis 15 Jahre sind darauf bereits ausgelegt. Bei älteren Modellen müssen ggf. die Ventileinsätze getauscht werden.
Wie Sie sich nun vielleicht vorstellen können, ist der hydraulische Abgleich durchaus ein größerer Aufwand und wirft einiges an Kosten auf. Wieviel genau anfällt, welche Fördermöglichkeiten Sie haben und ob Sie das Ganze auf Ihre Mieter umlegen können, lesen Sie beim nächsten Mal.